Übersichtskarte

Zu Gast im Paradies am Great Barrier Reef und auf den Whitsunday Islands

Sonntag, 13.05.2012

Lange hatten wir auf diese Tage gewartet. Wir konnten es kaum erwarten, dass es endlich losging. Morgens um 8 Uhr legte unser Schiff am Hafen von Cairns ab und brachte uns ca. 1,5 Stunden bzw. 70km später zum ersehnten Ziel, dem Great Barrier Reef. Traumhaftes Wetter, türkisfarbenes Wasser (27 Grad Wassertemperatur) und überall Korallen um einem herum … uns sollte heute ein ganz besonderer Tag erwarten. Und das tat es auch, doch dazu später mehr. Tags zuvor, als Sven an der Rezeption des Caravanparks unseren Platz verlängern wollte, ereilte uns das Top Angebot überhaupt. Der Pilot eines ansässigen Flugunternehmens brauchte noch 2 Personen für den knapp 1 stündigen Rundflug über die Inseln und Korallenriffe des Great Barrier Reefs, und das zum absoluten Spottpreis. War doch wohl klar, dass wir uns das nicht entgehen lassen konnten. Und so erlebten wir in einem kleinen 8-Mann-Flugzeug einen Rundflug, der uns mehrmals die Sprache verschlug. Unbeschreibliche schöne Bilder, die wir niemals vergessen werden. Wie schon erwähnt, konnten wir dann einen Tag später das Reef hautnah beim Tauchen bzw. Schnorcheln selbst erkunden und die Artenvielfalt an Fischen und Korallen war echt grandios. Das Schiff machte später noch an einem 2. Riff halt, sodass wir einen etwas größeren Eindruck dieser atemberaubenden Unterwasserwelt bekommen konnten. Leider ging dieser Tag zu schnell vorbei und so lagen wir dann auch abends müde in unserem Bett und schliefen vollends zufrieden ein.
Die nächsten Tage machten wir uns auf dem Weg nach Airlie Beach um endlich auch die Whitsunday Islands bestaunen zu können. Angeblich soll es ja auf Whitehaven Beach den weißesten Sandstrand Australiens geben. Wir waren gespannt, da Esperence im Süden von Western Australia die Messlatte schon ziemlich hoch angelegt hat, was dies anging. So musste sich dann wohl auch Robinson Crusoe gefühlt haben, denn wir wurden nicht enttäuscht. Wieder mal waren wir zu Gast im Paradies. Erinnert ihr euch noch an die Fernsehsendung, als das Tourismusbüro Queensland seinerzeit den “Besten Job der Welt“ mit über 34.000 Bewerbungen ausschrieb? Gemütlich lagen wir genau an diesem paradiesischen Strand, genossen die herrliche Aussicht, bis unser Boot wieder in die See stach. Noch ein kurzes Wort zum Boot selber: es war ein kleines Rafting Boot mit ca. 500PS. Diese Pferdestärken machten sich spätestens dann bemerkbar, als der Kaptän mit Vollgas und mit ruckartigen Schlänzern über die Wellen sprichwörtlich schoss und damit jedem von uns ein breites Grinsen ins Gesicht zimmerte. Sichtlich geflasht von dieser “Rückfahrt“ erreichten wir mehr als glücklich unseren Hafen. Mit etwas Wehmut im Bauch verliessen wir am darauffolgenden Tag Airlie Beach um unsere Reise in Richtung Sydney fortzusetzen, von wo wir aus unsere Heimreise Ende Juli antreten werden(-;

Einfach nur traumhaft, Whitehaven Beach Wir sind im Paradies!!!! Geilomat hoch 3 (-; Ein unvergesslicher Tag auf den Whitsunday Islands Inlet Hill auf Whitehaven Beach Leider hatte es tagszuvor geregnet, aber dennoch eine tolle Aussicht auf das Inlet Hill. Ohne Worte... THE Place to Be!!! Unforgetable Riesenspinne... Sonnenuntergang nähe Mission Beach Endlich wieder die Matte ab, nach gut 2 Monaten. Townville Lookout, da is´ser unser Whity (-; Townsville, Lookout über die Stadt. Belgal Beach, Militärparade beim Frühstück. Sonnenuntergang am Belgal Beach Sven liebt Wasserfälle und somit mussten wir auch dorthin (-; Scheiss die Wand an, war das geil!!!.jpg

 

Durch das Buschfeuer in den Regenwald nach Cairns

Dienstag, 01.05.2012

Ein weiteren Punkt auf unserer grossen Reise können wir nun auch abhaken. Tausende Km und tagelange Touren durchs Outback führten uns endlich zum Ziel. Mal quer durch Buschbrände, mal durch vergangende Überschwemmungsgebiete, erreichten wir die im Norden der Ostküste gelegende Stadt Cairns. Berühmt auch für seine Ausflüge ins Great Barrier Reef und für die riesigen Regenwälder mit wunderschönen Wasserfällen oder von einsamen Stränden wie zB. am Cape Tripulation. Hier trennten sich auch leider wieder die Wege von unseren Travelmates Katja und Torsten, mit denen wir unvergessliche Momente erlebten und immer in unserer Erinnerung bleiben werden. (Vielen Dank euch beiden, für diese coole Zeit!!!.) Kurzum gesagt, man kommt sich vor, als wären wir im Paradies angekommen. Doch auch das schönste Paradies hält auch ab und an (unangenehme) Überraschungen für einen bereit. Bedingt durch das tropische Wetter, gibt es hier auch Tiere, die einem Menschen nicht wohlgesonnen sind. Dieses musste auch Sven schmerzvoll an eigenem Körper feststellen. Gegen jegliche Zurufe von Nadine resistent, konnte Sven es einfach nicht lassen den 1,5 Meter langen Waran berühren zu wollen. Die Quittung hierfür kam so überraschend wie auch unmöglich sie abzuwenden: drei tiefe Bisswunden an der Hand, welche später im Krankenhaus mit 13 Stichen genäht werden mussten. Heute, nach 7 Tagen wurden die Fäden an der Kriegswunde wieder gezogen. Alles wieder okay, Glück im Unglück gehabt. Jetzt muss nur noch das Wetter besser werden, damit wir endlich im Great Barrier Reef schnorcheln bzw. tauchen können und die Reise gen Süden der Ostküste fortsetzen können.

Auf den Weg nach Cairns, mitten im Nirgendwo Natürliche Strassensperren (-; Die berühmten Devil Marbles. Buschbrände, da kann einem schonmal der Arsch auf Grundeis gehen... Endlich die Grenze nach Queenland erreicht. Mitsu Gang Bushcamp (-; Endlich wieder BBQ mit Fleisch. Die 4-5 Meter lange Schlange, lag mal so direkt am Strassenrand. Geile Aussichten. Bergfluss in den Atherton Tablelands. Barron Waterfalls. Zillie Waterfalls Cape Tribulation Cape Tribulation, einfach nur der Hammer. Der besagte Waran... noch war alles in Ordnung... Und das passiert, wenn man einen auf Steve Irwin macht )-;

Mount Isa

Freitag, 13.04.2012

Rel. günstig tanken und weiter gehts in Richtung Cairns.

Kuzer Halt in Alice Springs

Dienstag, 10.04.2012

Heute endlich in Alice angekommen. Unheimliche Stadt... Nicht wirklich viel zu sehen hier. Kurz Vorräte aufgefüllt und ab zu den MacDonnell Ranges, wo wir erstmal ein paar Tage verweilen werden...

Alice Springs wir sind da (-;

Ayers Rock - Mitten im Outback

Freitag, 06.04.2012

Nach drei Tagen und über 1200km Fahrt mit einen kleinen Zwischenstopp in der Opal Gräberstadt Coober Pedy, wo das Leben auf Grund der Hitze unter der Erde in Höhlen stattfindet, erreichten wir endlich unser Ziel … den Ayers Rock. Man kannte diesen roten Berg bisher nur von Fotos und aus dem Fernsehen. Doch nun standen wir auch endlich davor und waren überwältigt von seiner Größe. So gewaltig haben wir ihn uns nicht vorgestellt. Richtig schön wurde es aber erst zum Sonnenuntergang, als er in seiner bekannten roten Farbe vor unseren Augen erstrahlte. Atemberaubend schön dieser Moment. Am nächsten Tag umrundeten wir dann den Uluru (wie er eigentlich genannt wird) zu Fuss. Knappe 12km, bei dem wir Wasserfälle, Höhlenmalereien und vieles mehr bestaunen konnten. Eigentlich sollte man es nicht tun, doch wir haben es und nicht nehmen lassen, ein paar Meter auf den Berg hochzuklettern…. Nach ca. 5 Stunden war der Fussmarsch dann auch vorbei und wir steuerten geschlaucht unser Camping Resort wieder an. Tag 3 standen die Olgas bzw. der Kata Tjuta auf dem Programm. Nicht so bekannt wie sein großer Bruder, doch ebenfalls gigantisch in seiner Größe und Felsformationen wanderten wir gute 5km durch das Valley of Winds. Ein Tal quer durch riesige Felswände, welche sich recht und links von uns in die Höhe ragten. Doch wir hatten immer noch nicht genug vom Wandern und so steuerten am nächsten Tag den Kings Canyon an. Und hier kamen wir voll auf unsere Kosten. Zusammen mit Katja und Torsten, mit denen wir nach wie vor zusammen das Outback unsicher machen, kletterten und erklungen wir das Top dieses gigantisch und atemberaubenden Canyons. Was hier die Natur über Millionen von Jahren geschaffen hat, lässt sich wiedermals nur schwer in Worte fassen. Die Aussichten waren nicht nur schön, sie waren schlichtweg der Hammer. Nach 5 Stunden Wandern und geflasht von den unvergesslichen Eindrücken machten wir uns dann auch wieder auf den Weg zu unserer Restarea. Denn heute (Dienstag) geht’s weiter nach Alice Springs Vorräte und Benzin auffüllen.

Zu unserer bisherigen Reisestatistik noch ein paar Zahlen: wir sind jetzt seit dem 11.01.2012 am Reisen und haben in den (fast) 3 Monaten bisher 18.000km abgerissen. Da wird sogar der eine oder andere Aussi echt neidisch (-;

Grenzfotos (-; Unendliche Weiten.... Kurzer Zwischenstop Coober Pedy, Schnappschuss Coober Pedy mahnt zur Vorsicht (-; Die Fliegen waren einfach überall und kaum zu ertragen )-; Opal Gräberstadt Coober PedyNicht mehr lange... Ayers Rock, endlich, wir sind angekommen. Riesig, doch auch so klein. Ohne Worte Zusammen schaffen wir alles!!! Wandern... Wasserfälle am Uluru. Nadine auf dem Ayers Rock. Sven auf dem Ayers Rock. Auf zu den Olgas... Kata Tjuta, die Olgas Olgas aus der Entfernung Wandern durch das Valley of Winds Valley of Winds Die Olgas aus der Nähe Kings Canyon Sven auf dem Top vom Kings Canyon Zusammen auf dem Kings Canyon Der Hammer.... Ohne Worte... Wandern durch den Kings Canyon Wunderschöne Aussichten über den Kings Canyon

 

Coober Pedy

Mittwoch, 04.04.2012

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Aufbruch ins Outback

Sonntag, 01.04.2012

Rund 400km, nachdem wir Adelaide hinter uns gelassen hatten, erreichten wir zunächst South Australia´s wohl bekanntesten Nationalpark, den Finders Range Nationalpark. Kein Handy Empfang, geschweige denn Internet, keine Supermärkte, Benzin 40% teurer, fernab jeglicher Zivilisation … die ersten Vorboten, was uns die nächsten Wochen noch erwarten wird. Doch auch so, haben wir in diesen 2 Tage viel Spaß gehabt. Umgeben von Bergen und ein riesiges Tal, welches von oben aus gesehen wie ein riesiger Krater aussieht, ist diese Gegend schon verdammt beeindruckend. Mit Katja und Torsten erklungen wir einen kleinen Berg, von dem wir eine wirklich schöne Aussicht hatten. Es schon sehr erstaunlich wie schnell sich hier innerhalb weniger hunderte Kilometer die Landschaft um einem herum verändert. Gestern noch am Strand und Meer, heute schon im Outback mit endlosen Straßen, umgeben von “wirklich nix“ bis hin zu monomentalen Bergen und Schluchten. Und das schönste dabei ist, es gibt noch vieles mehr zu erleben … so wie die Reise zum Ayers Rock, welche heute erst richtig beginnt. Wir beide freuen uns riesig darauf!!! Keep doing, mates (-;

 

Wandern mit Katja und Torsten Traumhafter Ausblick Umgeben von Bergen Bergbesteigung Unser gemeinsames Camp, mit wunderbarer Aussicht

Zwischenstop in Victor Harbour

Freitag, 30.03.2012

In Victor Harbour (bei Adelaide) trafen wir dann auch endlich unsere beiden Travelmates wieder. Nach zwei herrlichenTagen am Strand entschlossen wir uns dann auch, die große Etappe in Richtung Alice Springs/Ayers Rock anzugehen. Knappe 1700km endlose Weiten des Outbacks liegen nun vor uns. Und zu viert diese riesige Etappe zu fahren ist nicht nur sicherer, sondern macht auch deutlich mehr Spaß (-;

  Angeln...Katja und Nadine

 

Great Ocean Road

Dienstag, 13.03.2012

Nach wir Melbourne hinter uns gelassen haben, erreichten wir wenige Tage und einige hunderte Kilometer später, den berühmtesten Küstenabschnitt Australiens, wenn nicht sogar der ganzen Welt … die sog. Great Ocean Road. Diese relative kurze Strecke von 250km von Torquay bis Warrnambool ist wirklich der Hammer. Man fährt überwiegend direkt neben dem Meer und muss echt aufpassen, dass man den Gegenverkehr vor lauter Staunen nicht aus den Augen verliert. Vor diese riesigen Felsen zu stehen oder der atemberaubende Ausblick auf das Meer hat uns einige Male fasst den Atem geraubt, so überwältigt waren wir. Leider geben die Fotos nur einen kleinen Einblick in dieses Gefühl, was wir dort erleben durften.
Aber auch ein anderes Glück ereilte uns in diesen Tagen, aber dazu später mehr. Doch nicht nur phänomenale Naturgewalten galt es zu bestaunen, sondern auch die ersten in freier Wildbahn lebenden Koalas. Sowas hatten wir bisher nämlich auch noch nicht gesehen. Dank der Info Centers vor Ort, waren wir jederzeit mit allen Informationen und Kartenmaterialien versorgt und hatten so wieder die Möglichkeit bzw. den Luxus unser Camp am Blanket Bay direkt am Meer aufzustellen und das wieder für lau. Es folgten drei wundervolle Tage am Meer mit Angeln, am Strand spazieren zu gehen oder einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Kurzum, einer der schönsten Campspots bisher auf unserer langen Reise. Wie der Zufall so wollte, lernten wir an diesem wunderschönen Fleckchen Erde auch Katja und Torsten kennen. Ebenfalls ein deutsches Pärchen mit derselben Reiseroute. Wir haben uns auf Anhieb so gut untereinander verstanden, dass wir nun das Land zusammen durchqueren wollen. Nachdem wir dann die Great Ocean Road hinter uns gelassen hatten, trennten sich kurzfristig unsere Wege. Ein Blick auf unsere sich immer weiter schmälernde Reisekasse, ließ uns kein große Wahl, als noch mal an die Schüppe zu gehen. Und so war erst einmal wieder Fruitpicking angesagt. Aber auch diese Zeit war zum Glück schnell abgerissen und so konnten wir uns wieder zügig auf dem Weg nach Adelaide machen um uns wieder mit Katja und Torsten zu treffen….

 

Wasserfall mitten im Regenwald Bochum, Teil 1 Bochum, Teil 2 Koala Blanket Bay, Bush Camp mit Meeresblick Shipwreck Beach Ohne Worte EhrfürchtigBei den Aposteln 12 Apostels London ohne Bridge

Wochenende in Melbourne

Sonntag, 11.03.2012

Das Wetter schien es endlich gut mit uns zu meinen und so erreichten wir Melbourne bei sonnigen und warmen Temperaturen. Wurde ja auch Zeit (-; An diesem Wochenende fand ein großes Open Air Festival statt, somit waren nicht nur die Stadt rappelvoll, sondern auch die Camping Plätze sehr schnell vergriffen. Erst der letzte Campingplatz ca. 70km von der Innenstadt entfernt, hatte noch Plätze frei. Das Telefongespräch mit dem Besitzer dieses Parks im Vorfeld, war schon sehr positiv. Doch die größte Überraschung des Tages sollte noch kommen…Bei Ankunft am Park wurden wir vom Besitzer namentlich und super nett begrüsst. Als Sven ihn auf die Kosten ansprach, antwortete er ganz natürlich, dass eh alle Campingplätze in Melbourne ausgebucht sind, wir somit auch anderweitig keinen grossen Erfolg haben würden und schlug uns vor, dass komplette Wochenende seine Gäste zu sein. Für umsonst natürlich und mit Meerblick inklusive. Einen Wunsch den wir ihm nicht abschlagen konnten (-; So sind´se die Aussi, freundlich, zuvorkommend und immer für eine Überraschung gut. So verbrachten wir dann das komplette Wochenende in Melbourne bei super Wetter und Sonnenschein. Auf unseren kleinen Sightseeing Trip durch die Stadt, haben wir uns natürlich auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten angeschaut. Die Stadt selber ist im Gegensatz zu Sydney etwas ruhiger, angenehmer und ein gewisses Flair liegt stets in der Luft, welches einfach nur schwer in Worte zu fassen ist. Wir haben diese kurze Zeit sehr genossen und entschlossen uns dann aber auch in Richtung Great Ocean Road aufzubrechen….

Melbourne´s China Town Skyline Strange Aussi´s (-; Federation Square

 

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